Die besten HubSpot-Alternativen für KMU 2026 – Advanzo Blog
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Die besten HubSpot-Alternativen für KMU 2026

HubSpot wird schnell teuer, sobald ein KMU wächst. Wir vergleichen sieben ehrliche Alternativen – mit Preisen, Datenstandort, Stärken und Schwächen.
Marija Stojanovska
Marija Stojanovska
12 Min. Lesezeit

Die besten HubSpot-Alternativen für KMU sind 2026 jene, die einfacher, günstiger und transparenter sind: Pipedrive, bexio, Salesforce Starter, monday CRM und Advanzo. Welche passt, hängt von Datenstandort, Budget und gewünschter Funktionstiefe ab – nicht jedes KMU braucht die volle Marketing-Suite von HubSpot.

Aktualisiert: Juni 2026

HubSpot ist mächtig, aber für viele kleine und mittlere Unternehmen schlicht überdimensioniert – und teuer, sobald man die kostenlosen Limits verlässt. In der Schweiz gibt es rund 600'000 aktive KMU, und etwa die Hälfte der Betriebe nutzt bereits ein CRM (KMU-Portal des Bundes / SECO, kmu.admin.ch, 2025). Viele davon suchen gezielt nach einer schlankeren, faireren Lösung. Dieser Beitrag vergleicht sieben reale Optionen ehrlich – mit Preisen in der Abrechnungswährung des Anbieters, Datenstandort, Stärken und Schwächen.

Warum suchen KMU überhaupt eine HubSpot-Alternative?

KMU wechseln meist aus drei Gründen weg von HubSpot: die Preise steigen mit jedem zusätzlichen Hub und Kontakt sprunghaft an, die Funktionsfülle überfordert kleine Teams, und der Datenstandort liegt nicht in der Schweiz. Wer nur ein sauberes Vertriebs-CRM braucht, zahlt bei HubSpot schnell für Module, die nie genutzt werden.

HubSpot startet mit einem grosszügigen Gratis-Tier und dem Sales Hub Starter ab USD 15 pro Sitzplatz und Monat bei jährlicher Zahlung (hubspot.com, 2026). Das klingt günstig. Doch die wirklich nützlichen Automatisierungen, Berichte und Limits stecken in den Professional-Stufen, deren Preise vier- bis fünfstellige Jahresbeträge erreichen können. Wie sich diese Kosten realistisch zusammensetzen, haben wir in unserem Beitrag HubSpot-Kosten ehrlich berechnen aufgeschlüsselt.

Typische Auslöser für den Wechsel

  • Die Rechnung steigt schneller als der Nutzen, sobald das Team oder die Kontaktdatenbank wächst.
  • Datenschutz und Datenstandort: Schweizer KMU wollen DSG- und DSGVO-konforme Speicherung, idealerweise in der Schweiz.
  • Onboarding-Aufwand: Komplexe Tools brauchen Beratung und Schulung, die kleine Teams nicht stemmen wollen.

Nach welchen Kriterien haben wir verglichen?

Wir bewerten jede Alternative nach fünf transparenten Kriterien: Gesamtkosten für ein kleines Team, Datenstandort und Compliance, Einfachheit der Einführung, Funktionstiefe im Vertrieb sowie Preismodell (pro Nutzer oder Flatrate). So lässt sich vergleichen, ohne dass ein einzelnes Glanz-Feature das Gesamtbild verzerrt.

Preise nennen wir in der Währung, in der der jeweilige Anbieter abrechnet. Schweizer Anbieter rechnen in CHF, internationale Tools meist in USD. Listenpreise ändern sich – prüfe vor dem Kauf immer die offizielle Preisseite. Ob ein Pro-Nutzer- oder ein Flatrate-Modell für euch günstiger ist, erklären wir im Detail in Pro Nutzer oder Flatrate.

Welche HubSpot-Alternativen lohnen sich? Die Übersicht

Die folgende Tabelle fasst sieben relevante Optionen zusammen: HubSpot selbst als Referenz und sechs Alternativen. So seht ihr auf einen Blick, welches Tool zu Budget, Datenstandort und Anspruch passt, bevor wir jedes einzeln betrachten.

ToolEinstiegspreisDatenstandortFür wenStärke
HubSpotab USD 15/Sitz/Mt.EU/USWachstumsteams mit MarketingAll-in-one-Plattform
AdvanzoCHF 0.00, dann CHF 25.00/Nutzer/Mt.SchweizKMU, die Einfachheit wollenEinfach + Schweizer Hosting
PipedriveUSD 14/Sitz/Mt. (Lite)EUVertriebsorientierte TeamsPipeline-Fokus
bexioCHF 35.00/Mt.SchweizKMU mit BuchhaltungsbedarfBuchhaltung + leichtes CRM
SalesforceUSD 25/Nutzer/Mt. (Starter)EU/globalSkalierende UnternehmenMaximale Anpassbarkeit
monday CRMUSD 12/Sitz/Mt. (min. 3)EU/USTeams, die visuell arbeitenFlexible Boards
Zoho CRMab EUR 14/Nutzer/Mt.EUPreisbewusste KMUGrosser Funktionsumfang

Pipedrive: der Vertriebs-Spezialist

Pipedrive ist ein schlankes, vertriebsfokussiertes CRM, das die Verkaufspipeline ins Zentrum stellt. Es ist deutlich einfacher als HubSpot und bei kleinen Vertriebsteams beliebt, weil sich Deals visuell durch klar definierte Phasen ziehen lassen. Die Daten liegen in EU-Rechenzentren.

Im Juli 2025 hat Pipedrive die Tarife umbenannt: Lite, Growth, Premium und Ultimate. Die Einstiegsstufe Lite kostet USD 14 pro Sitzplatz und Monat, Growth USD 39, Premium USD 49 und Ultimate USD 79 (jeweils jährliche Abrechnung; pipedrive.com/en/pricing, 2026).

  • Stärken: Klare Pipeline-Ansicht, schnelle Einrichtung, faire Einstiegspreise, viele Integrationen.
  • Schwächen: Marketing-Funktionen sind schwächer als bei HubSpot; nützliche Features wie zusätzliche E-Mail-Limits kosten extra; kein Schweizer Hosting.

Am besten geeignet für: kleine Vertriebsteams, die einen klaren Deal-Fokus und wenig Schnickschnack wollen.

bexio: die Schweizer Buchhaltungs-Lösung mit leichtem CRM

bexio ist eine Schweizer Business-Software, die primär Buchhaltung, Offerten und Rechnungen abdeckt und ein leichtes CRM mitbringt. Für Betriebe, deren Hauptschmerz die Administration ist, bündelt bexio vieles unter einem Dach – das CRM ist aber bewusst einfach gehalten und kein vollwertiges Vertriebstool.

Die Preise beginnen bei CHF 35.00 pro Monat (Basic) und reichen über CHF 42.00 (Advanced) bis zu rund CHF 69.00 für höhere Pakete (bexio.com/de-CH, 2026). Die Daten werden in der Schweiz gehostet.

  • Stärken: Schweizer Hosting, starke Buchhaltung und Fakturierung, ideal für Treuhand-Anbindung.
  • Schwächen: CRM-Teil ist funktional begrenzt; keine tiefe Vertriebsautomatisierung; Preiserhöhungen 2026 trafen Bestandskunden.

Am besten geeignet für: KMU, die in erster Linie Buchhaltung und Fakturierung suchen und nur ein leichtes CRM brauchen.

Salesforce: maximale Anpassbarkeit für Skalierer

Salesforce ist das umfangreichste CRM am Markt und praktisch unbegrenzt anpassbar. Für die meisten KMU ist die volle Plattform übertrieben, doch die Starter- und Pro-Suiten richten sich gezielt an kleinere Unternehmen, die später skalieren wollen.

Die Starter Suite kostet USD 25 pro Nutzer und Monat, die Pro Suite USD 100 pro Nutzer und Monat (salesforce.com/small-business/pricing, 2026). Die Daten liegen in EU- oder globalen Rechenzentren.

  • Stärken: Riesiges Ökosystem, nahezu grenzenlose Anpassung, starke Reporting- und Automatisierungsmöglichkeiten.
  • Schwächen: Steile Lernkurve, oft Beratung nötig, Kosten steigen mit Add-ons schnell; für ein einfaches Team überdimensioniert.

Am besten geeignet für: wachsende KMU mit klarem Skalierungsplan und Ressourcen für die Einrichtung.

monday CRM: visuell und flexibel

monday CRM baut auf der bekannten monday-Work-Plattform auf und arbeitet mit flexiblen, farbigen Boards. Teams, die ohnehin visuell organisiert arbeiten, fühlen sich schnell zuhause. Das CRM lässt sich stark an eigene Prozesse anpassen.

Die Preise starten bei USD 12 pro Sitzplatz und Monat (Basic), Standard kostet USD 17 und Pro USD 28 (jeweils jährlich, mindestens drei Sitzplätze; monday.com/crm/pricing, 2026). Daten werden in EU- oder US-Rechenzentren gespeichert.

  • Stärken: Sehr flexibel, intuitive Boards, gut für Teams, die Projekte und Vertrieb verbinden.
  • Schwächen: Mindestens drei Sitzplätze treiben den Einstiegspreis; viele Vertriebsfunktionen erst in höheren Tarifen; kein Schweizer Hosting.

Am besten geeignet für: Teams, die visuell denken und CRM mit Projektmanagement kombinieren wollen.

Zoho CRM: viel Funktion für wenig Geld

Zoho CRM bietet einen sehr grossen Funktionsumfang zu niedrigen Preisen und ist Teil eines breiten App-Ökosystems. Für preisbewusste KMU, die viele Features wollen und etwas Einarbeitung nicht scheuen, ist Zoho eine ernstzunehmende Option mit EU-Datenoption.

Der Einstieg liegt bei rund EUR 14 pro Nutzer und Monat (Standard, jährliche Abrechnung; zoho.com/crm/zohocrm-pricing.html, 2026); höhere Tarife wie Professional und Enterprise bieten mehr Automatisierung. Zoho ermöglicht die Wahl eines EU-Rechenzentrums.

  • Stärken: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, riesiger Funktionsumfang, integriertes Ökosystem.
  • Schwächen: Oberfläche kann überladen wirken, Einarbeitung nötig; Support-Qualität schwankt; kein Schweizer Hosting.

Am besten geeignet für: preisbewusste KMU, die maximalen Funktionsumfang suchen.

Advanzo: einfach, Schweizer Hosting, faire Flatrate

Advanzo ist ein bewusst einfaches, KI-unterstütztes CRM mit Schweizer Hosting und DSG/DSGVO-konformer Speicherung. Es positioniert sich nicht als Alleskönner wie HubSpot, sondern als schlanke Lösung für KMU, die ein klares Vertriebs-CRM ohne Komplexität und ohne Preisfallen wollen.

Der Starter-Tarif ist mit CHF 0.00 dauerhaft kostenlos – mit unbegrenzten Nutzern und bis zu 25 Deals. Plus kostet CHF 25.00 pro Nutzer und Monat (jährlich CHF 21.00), das KI-Add-on CHF 7.00 pro Nutzer und Monat. Für grössere Teams gibt es Pro Unlimited zu CHF 350.00 pro Monat (jährlich CHF 295.00) als Flatrate sowie Enterprise nach Absprache.

  • Stärken: Schweizer Hosting, einfache Einführung, faire und planbare Preise inklusive echter Flatrate-Option, integrierte KI.
  • Schwächen: Kein so grosses Integrations-Ökosystem wie Salesforce oder HubSpot; weniger spezialisierte Marketing-Automatisierung; jüngeres Produkt.

Am besten geeignet für: Schweizer KMU und Agenturen, die ein einfaches, datenschutzkonformes CRM mit fairer Preisgestaltung suchen.

Wie wählt ein KMU die richtige Alternative aus?

Die richtige Wahl beginnt nicht beim Tool, sondern bei den eigenen Prozessen: Listet auf, welche Aufgaben das CRM wirklich lösen muss, wie gross das Team ist und wie wichtig der Datenstandort ist. Erst dann lassen sich die Optionen ehrlich gegeneinander abwägen – und teure Fehlkäufe vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist, sich von Funktionslisten blenden zu lassen. Mehr Features bedeuten mehr Komplexität, mehr Schulung und höhere Kosten. Rechnet die Gesamtkosten über drei Jahre und plant die Einführung realistisch. Wie das in unter zwei Wochen gelingt, zeigt unser realistischer Fahrplan zur CRM-Einführung.

Drei Leitfragen vor der Entscheidung

  1. Welche zwei oder drei Aufgaben muss das CRM unbedingt erledigen?
  2. Wo müssen die Daten liegen, und welche Compliance gilt für uns?
  3. Wie sieht die Rechnung aus, wenn das Team in zwei Jahren doppelt so gross ist?

Häufige Fragen

Ist HubSpot für KMU zu teuer?
Nicht zwingend. Das Gratis-Tier und der Sales Hub Starter ab USD 15 pro Sitz reichen für den Anfang. Teuer wird es bei den Professional-Stufen und mit wachsenden Kontaktlisten. Wer nur ein Vertriebs-CRM braucht, fährt mit schlankeren Alternativen oft günstiger.

Welche HubSpot-Alternative wird in der Schweiz gehostet?
Sowohl bexio als auch Advanzo hosten ihre Daten in der Schweiz und erfüllen DSG- und DSGVO-Anforderungen. bexio ist buchhaltungsorientiert mit leichtem CRM, Advanzo ist ein schlankes, KI-unterstütztes Vertriebs-CRM mit fairer Flatrate-Option. Beide eignen sich für datenschutzbewusste KMU.

Was kostet ein CRM für ein kleines Team realistisch?
Das hängt stark vom Modell ab. Pro-Nutzer-Tarife liegen oft zwischen USD 12 und USD 50 pro Sitz und Monat. Flatrates oder kostenlose Einstiege können günstiger sein. Eine ehrliche Rechnung über drei Jahre findet ihr in unserem Beitrag Wie viel sollte ein CRM kosten.

Brauche ich für eine HubSpot-Alternative externe Beratung?
Bei einfachen Tools wie Pipedrive oder Advanzo selten – die Einführung gelingt oft in Tagen statt Wochen. Salesforce und teils Zoho dagegen profitieren von Beratung, besonders bei komplexen Prozessen. Je einfacher das Tool, desto geringer der Einführungsaufwand.

Kann ich Daten von HubSpot zu einer Alternative migrieren?
Ja. Die meisten CRM unterstützen den Import per CSV oder über Migrationsassistenten für Kontakte, Firmen und Deals. Plant Zeit für die Datenbereinigung ein, denn saubere Daten sind die Grundlage für ein funktionierendes CRM. Testet die Migration zunächst mit einem kleinen Datensatz.

Was ist überhaupt ein CRM und brauche ich eines?
Ein CRM bündelt Kontakte, Kommunikation und Verkaufschancen an einem Ort. Sobald Notizen in E-Mails und Tabellen verstreut sind, lohnt sich der Schritt. Eine verständliche Einführung gibt unser Beitrag Was ist ein CRM für Schweizer KMU.

Fazit: einfach schlägt mächtig – meistens

Es gibt nicht die eine beste HubSpot-Alternative, sondern die passende für euren Anwendungsfall. Vertriebsteams sind bei Pipedrive gut aufgehoben, buchhaltungslastige Betriebe bei bexio, Skalierer bei Salesforce. Wer Einfachheit, Schweizer Hosting und faire Preise priorisiert, sollte Advanzo prüfen – als eine Option unter mehreren, nicht als Allheilmittel.

Am besten probiert ihr es selbst aus: Advanzo lässt sich kostenlos und ohne Kreditkarte unter advanzo.app starten. Agenturen mit Fragen zu Setup und Skalierung erreichen uns unter hey@advanzo.ch.

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